Zum 150 jährigen Bestehen der Schweizer Traditionsmarke Mammut ein unglaubliches Testevent.
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Mittwoch, 22. Dezember 2010
12 Rucksäcke aus drei Klassen im Test
»Was für ein Anstieg!« Kein Zweifel, outdoor-Tester Felix Wiedmann hat es schwer unter der Last seines Rucksacks. Auch dem Rest der Testcrew sieht man die Anstrengung an. Kein Wunder, schließlich schleppt jeder mindestens 18 Kilo. Und selbst der beste Rucksack nimmt einem das Gewicht nicht ab – erleichtern kann er den Lastentransport aber schon. Doch wie gut gelingt das den neuesten Rucksackmodellen? Um das herauszufinden, hat outdoor sich zwölf der spannendsten Rucksackneuheiten des Jahres zum Test vorgenommen – vom Leichtrucksack mit weniger als einem Kilo Gewicht bis zum knapp drei Kilo schweren Trekkingmodell mit über 80 Liter Volumen.
Den Anstieg hinauf ins Testcamp auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb nutzt das Team gleich für die ersten Checks: Die vier Trekkingrucksäcke im Testfeld sind bis zum Anschlag vollgepackt mit Campingausrüstung – eine harte Probe für ihre gestählten Tragesysteme. Schon nach einer guten Viertelstunde stoppt die Gruppe. »Der hängt zu sehr an den Schultern«, kritisiert Tester Ralf Wildermuth sein Modell, den Aether von Osprey. Volontärin Christiane Wehnert widerspricht. Sie trägt den Ariel, die Damenversion des Aether – aber mit etwas weniger Gewicht. Wie die anderen Damenrucksäcke im Test besitzt er einen kürzeren Rücken als die Herrenvariante, die Schulterträger sind kürzer, schmaler und haben eine ausgeprägte S-Form. Außerdem ist der Hüftgurt stärker angewinkelt und nicht so wuchtig. Ihr Eindruck: »Ich finde den Osprey klasse: sehr bequem und obenherum recht flexibel.«
Damit Tester Ralf Wildermuth keine Nackenverspannungen bekommt, wird sein Osprey erleichtert – eine gute Möglichkeit, um gleich die Lastgrenze festzulegen. Nach einigem Probieren zeigt sich: 20 Kilo Beladung sind ok, darüber geht der Hüftgurt in die Knie, weswegen der Rucksack zu stark auf die Schultern drückt. »Überbewerten sollte man dieses Ergebnis aber nicht«, sagt Ausrüstungsredakteur Boris Gnielka. Denn der Aether gehört mit gut zwei Kilo Eigengewicht zu den leichten Testmodellen dieser Kategorie. Wenn man nicht den gesamten Hausrat mitnimmt und moderne Leichtausrüstung einsetzt, reicht seine Lastübertragung auch für Treks bis zu einer Woche.
Der Mammut Heron Pro ist da schon ein anderes Kaliber
Er bringt gut ein halbes Kilo mehr Leergewicht auf die Waage. Dafür glänzt er bei den Trekkingrucksäcken aber auch mit der besten Lastübertragung im Testfeld. Tester Wiedmann kommt aus dem Grinsen nicht heraus. »Selbst mit dem Zusatzballast aus dem Osprey steht er dank seines steifen Hüftgurts noch wie eine Eins auf den Hüften« – der ideale Großraumtransporter für mehrwöchige Treks. Oder für Komforttrekker, die von allem etwas mehr mitnehmen. Auch beim deftigen Anstieg zur Ruine Rauber bleibt der positive Eindruck erhalten. »Der Rucksack liegt nur mit einer kleinen Fläche auf«, stellt Wiedmann fest. »Dadurch wird der Rücken gut belüftet und schwitzt weniger.« Außerdem gefällt, dass der beweglich gelagerte Hüftgurt dem Träger Bewegungsfreiheit lässt. Ähnlich zufrieden ist Tester Johannes Butscher mit dem Trageverhalten seines Testmodells, des Altra von Arc’teryx. Kein Wunder: Die Tragesysteme beruhen auf einem ähnlichen Prinzip.
Wie wichtig eine gute Lastenkontrolle ist, merkt die Testcrew auf dem rutschigen Bohlenweg durchs Schopflocher Hochmoor. Hier haben die komplett am Rücken anliegenden Modelle von Osprey und The North Face die Nase vorn: Wenn man rutscht, kann man mit ihnen besser das Gleichgewicht halten als mit Arc’teryx und Mammut. Nach einem weiteren Wechsel bestätigt sich, was sich in jedem outdoor-Rucksacktest zeigt: Nur wenn ein Modell perfekt passt, trägt es sich angenehm. Ralf Wildermuth drücken zum Beispiel die dicken, festen Mammut-Schulterträger – die anderen Tester nicht. Schön, dass das hochkarätige Testfeld genügend Auswahl bietet.
Der Mountain Hardwear Koa und der Gregory Serac (Damenmodell: Inyo) haben um die 35 Liter Volumen. Das reicht für Hüttentreks oder Bergtouren, für die man Klettersteig- oder Hochtourenausrüstung braucht. Fjällräven und Tatonka bieten mit ihrem größeren Fassungsvermögen sogar Reserven für Kurztreks mit Zelt.
Als das Team sich in Bewegung setzt, wiegen der Gregory und der Mountain Hardwear knapp 14 Kilo – so viel kommt zusammen, wenn man für eine Hüttentour übers Wochenende packt inklusive Helm, Seil, Gurt und Karabiner. Bei den Rucksäcken von Tatonka und Fjällräven zeigt die Waage sogar 18 Kilo. Die Testroute, eine lange Tagestour, führt entlang des Steilabfalls der Schwäbischen Alb.
Schnell zeigt sich: Alle Modelle kommen gut mit der Last klar
Bis auf eine Ausnahme tragen sie sich auch sehr komfortabel: Vom Hüftgurt des Tatonka-Modells fühlen sich die Tester etwas eingezwängt.
Ein Abstecher zur Kesselwand, einem schwäbischen Klettereldorado, führt in perfektes Terrain für einen Lastkontroll-Check. Top: Die Tourenrucksäcke sitzen fast wie festgeklebt am Rücken und bringen den Wanderer nicht aus dem Gleichgewicht. »Damit bieten sie auch auf ausgesetzten Bergpfaden Sicherheit«, notiert Redakteur Gnielka. Viel Lob auch für die Rückenkonstruktion des Mountain Hardwear. Tenor: »Durch das Netz bietet er eine bessere Belüftung als die anderen Tourenrucksäcke.« Nach der Abschlussdiskussion ist sich die Testcrew einig: Der Mountain Hardwear begeistert als Allroundtalent, während die Stärken von Gregory eher auf Bergtouren liegen. Der Fjällräven empfiehlt sich für lange Hüttentreks oder Wochenenden mit Zelt.
Erleichterung am letzten Testtag. Heute steht zwar nochmals die Route von gestern an, doch dieses Mal mit Leichtrucksäcken. Sie wiegen zwischen 860 und 1200 Gramm. »Ideal, um bei der Ausrüstung abzuspecken,« freut sich Grammzähler Gnielka.
Nur um seine Aussage später zu relativieren: »Spaß hat aber nur, wer das Konzept versteht.« Der knapp 900 Gramm leichte Golite Jam etwa richtet sich an Leichtgewichtstrekker, die nicht mehr als zehn Kilo dabeihaben. Damit kommt der Jam klar. Mehr sollte man ihm nicht zumuten – ein Rucksack für Profis, die genau wissen, was sie mitnehmen. Und was nicht. Die Modelle von Lowe Alpine und Bergans wiederum begeistern mit top Tragekomfort – solange man sie nicht mit mehr als 12 bis 15 Kilo vollstopft. Die richtige Wahl für erfahrene Trekker und Bergsportler.
Mit dem Deuter Spectro, einem leichten Tagesrucksack, kommt dagegen jeder klar. »Das perfekte Modell für gewichtsbewusste Tageswanderer«, findet Gnielka. Aber auch Fans von mehrtägigen oder mehrwöchigen Touren werden im Testfeld fündig: Insgesamt zehn Modelle schneiden sehr gut ab. Welches passt zu Ihren Plänen?
Quelle: Outdoor Magazin
Den Anstieg hinauf ins Testcamp auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb nutzt das Team gleich für die ersten Checks: Die vier Trekkingrucksäcke im Testfeld sind bis zum Anschlag vollgepackt mit Campingausrüstung – eine harte Probe für ihre gestählten Tragesysteme. Schon nach einer guten Viertelstunde stoppt die Gruppe. »Der hängt zu sehr an den Schultern«, kritisiert Tester Ralf Wildermuth sein Modell, den Aether von Osprey. Volontärin Christiane Wehnert widerspricht. Sie trägt den Ariel, die Damenversion des Aether – aber mit etwas weniger Gewicht. Wie die anderen Damenrucksäcke im Test besitzt er einen kürzeren Rücken als die Herrenvariante, die Schulterträger sind kürzer, schmaler und haben eine ausgeprägte S-Form. Außerdem ist der Hüftgurt stärker angewinkelt und nicht so wuchtig. Ihr Eindruck: »Ich finde den Osprey klasse: sehr bequem und obenherum recht flexibel.«
Damit Tester Ralf Wildermuth keine Nackenverspannungen bekommt, wird sein Osprey erleichtert – eine gute Möglichkeit, um gleich die Lastgrenze festzulegen. Nach einigem Probieren zeigt sich: 20 Kilo Beladung sind ok, darüber geht der Hüftgurt in die Knie, weswegen der Rucksack zu stark auf die Schultern drückt. »Überbewerten sollte man dieses Ergebnis aber nicht«, sagt Ausrüstungsredakteur Boris Gnielka. Denn der Aether gehört mit gut zwei Kilo Eigengewicht zu den leichten Testmodellen dieser Kategorie. Wenn man nicht den gesamten Hausrat mitnimmt und moderne Leichtausrüstung einsetzt, reicht seine Lastübertragung auch für Treks bis zu einer Woche.
Der Mammut Heron Pro ist da schon ein anderes Kaliber
Er bringt gut ein halbes Kilo mehr Leergewicht auf die Waage. Dafür glänzt er bei den Trekkingrucksäcken aber auch mit der besten Lastübertragung im Testfeld. Tester Wiedmann kommt aus dem Grinsen nicht heraus. »Selbst mit dem Zusatzballast aus dem Osprey steht er dank seines steifen Hüftgurts noch wie eine Eins auf den Hüften« – der ideale Großraumtransporter für mehrwöchige Treks. Oder für Komforttrekker, die von allem etwas mehr mitnehmen. Auch beim deftigen Anstieg zur Ruine Rauber bleibt der positive Eindruck erhalten. »Der Rucksack liegt nur mit einer kleinen Fläche auf«, stellt Wiedmann fest. »Dadurch wird der Rücken gut belüftet und schwitzt weniger.« Außerdem gefällt, dass der beweglich gelagerte Hüftgurt dem Träger Bewegungsfreiheit lässt. Ähnlich zufrieden ist Tester Johannes Butscher mit dem Trageverhalten seines Testmodells, des Altra von Arc’teryx. Kein Wunder: Die Tragesysteme beruhen auf einem ähnlichen Prinzip.
Wie wichtig eine gute Lastenkontrolle ist, merkt die Testcrew auf dem rutschigen Bohlenweg durchs Schopflocher Hochmoor. Hier haben die komplett am Rücken anliegenden Modelle von Osprey und The North Face die Nase vorn: Wenn man rutscht, kann man mit ihnen besser das Gleichgewicht halten als mit Arc’teryx und Mammut. Nach einem weiteren Wechsel bestätigt sich, was sich in jedem outdoor-Rucksacktest zeigt: Nur wenn ein Modell perfekt passt, trägt es sich angenehm. Ralf Wildermuth drücken zum Beispiel die dicken, festen Mammut-Schulterträger – die anderen Tester nicht. Schön, dass das hochkarätige Testfeld genügend Auswahl bietet.
Der Mountain Hardwear Koa und der Gregory Serac (Damenmodell: Inyo) haben um die 35 Liter Volumen. Das reicht für Hüttentreks oder Bergtouren, für die man Klettersteig- oder Hochtourenausrüstung braucht. Fjällräven und Tatonka bieten mit ihrem größeren Fassungsvermögen sogar Reserven für Kurztreks mit Zelt.
Als das Team sich in Bewegung setzt, wiegen der Gregory und der Mountain Hardwear knapp 14 Kilo – so viel kommt zusammen, wenn man für eine Hüttentour übers Wochenende packt inklusive Helm, Seil, Gurt und Karabiner. Bei den Rucksäcken von Tatonka und Fjällräven zeigt die Waage sogar 18 Kilo. Die Testroute, eine lange Tagestour, führt entlang des Steilabfalls der Schwäbischen Alb.
Schnell zeigt sich: Alle Modelle kommen gut mit der Last klar
Bis auf eine Ausnahme tragen sie sich auch sehr komfortabel: Vom Hüftgurt des Tatonka-Modells fühlen sich die Tester etwas eingezwängt.
Ein Abstecher zur Kesselwand, einem schwäbischen Klettereldorado, führt in perfektes Terrain für einen Lastkontroll-Check. Top: Die Tourenrucksäcke sitzen fast wie festgeklebt am Rücken und bringen den Wanderer nicht aus dem Gleichgewicht. »Damit bieten sie auch auf ausgesetzten Bergpfaden Sicherheit«, notiert Redakteur Gnielka. Viel Lob auch für die Rückenkonstruktion des Mountain Hardwear. Tenor: »Durch das Netz bietet er eine bessere Belüftung als die anderen Tourenrucksäcke.« Nach der Abschlussdiskussion ist sich die Testcrew einig: Der Mountain Hardwear begeistert als Allroundtalent, während die Stärken von Gregory eher auf Bergtouren liegen. Der Fjällräven empfiehlt sich für lange Hüttentreks oder Wochenenden mit Zelt.
Erleichterung am letzten Testtag. Heute steht zwar nochmals die Route von gestern an, doch dieses Mal mit Leichtrucksäcken. Sie wiegen zwischen 860 und 1200 Gramm. »Ideal, um bei der Ausrüstung abzuspecken,« freut sich Grammzähler Gnielka.
Nur um seine Aussage später zu relativieren: »Spaß hat aber nur, wer das Konzept versteht.« Der knapp 900 Gramm leichte Golite Jam etwa richtet sich an Leichtgewichtstrekker, die nicht mehr als zehn Kilo dabeihaben. Damit kommt der Jam klar. Mehr sollte man ihm nicht zumuten – ein Rucksack für Profis, die genau wissen, was sie mitnehmen. Und was nicht. Die Modelle von Lowe Alpine und Bergans wiederum begeistern mit top Tragekomfort – solange man sie nicht mit mehr als 12 bis 15 Kilo vollstopft. Die richtige Wahl für erfahrene Trekker und Bergsportler.
Mit dem Deuter Spectro, einem leichten Tagesrucksack, kommt dagegen jeder klar. »Das perfekte Modell für gewichtsbewusste Tageswanderer«, findet Gnielka. Aber auch Fans von mehrtägigen oder mehrwöchigen Touren werden im Testfeld fündig: Insgesamt zehn Modelle schneiden sehr gut ab. Welches passt zu Ihren Plänen?
Quelle: Outdoor Magazin
Montag, 20. Dezember 2010
Deuter gewinnt OutDoor Industry Award
Rucksackmarktführer Deuter freut sich über die Prämierung der neuen Leichtgewichtsserie Spectro. Der Wanderrucksack, der im Sommer 2010 auf den Markt kommt, sicherte sich auf der Fachmesse OutDoor in Friedrichshafen den OutDoor Industry Award. Das Gütesiegel, das 2009 zum vierten Mal ausgelobt wurde, gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der Outdoor-Branche. Überzeugen konnte Deuter die Jury mit dem technischen Daypack, das trotz Minimalismus und Gewichtsreduktion auf hohe Flexibilität, Langlebigkeit und Stabilität setzt.
Das bayerische Traditionsunternehmen Deuter überzeugte mit seiner neuen Spectro-Serie die Jury des OutDoor Industry Awards 2009. Der leichtgewichtige Tagesrucksack setzt auf wenig Gewicht und viel Luftaustausch. Das neue Dual-Frame Tragesystem lässt die Luft zu drei Seiten abziehen. Trotz Leichtgewichtsbauweise ist es äußerst stabil und extrem flexibel. Der elastische Rahmen gibt dem Rückennetz seine feste Spannung und macht jede Bewegung des Trägers mit – ohne sich unter Belastung zu verbiegen.
Doch Deuter geht es nicht um Gewichtsreduktion um jeden Preis! Die Marke setzt vielmehr auf die perfekte Kombination aus Leichtigkeit, Stabilität, Robustheit und Tragekomfort und packt so für die wichtigen Details ein wenig drauf. Der doppelte Boden und die robusten Schnallen bringen ebenso ein paar zusätzliche Gramm, wie die kräftigen Hüftflossen, die nicht nur ideale Lastüberträger sind, sondern mit ihrer Perforation und dem großporigem 3D-Mesh Bezug auch die Belüftung unterstützen. 80 Gramm mehr bringt der Spectro durch das Front-Flap bzw. das Front-Opening auf die Waage – doch die zusätzliche Befestigungs- und Öffnungsmöglichkeiten bieten vor allem ein großes Mehr an Bedienkomfort!
Für die Herren gibt es den cleanen Rucksack als 32 l Modell, für die Damen in der spezifischen SL-Variante als 24 l und 28 l Version – die gerade einmal knapp über 1 kg auf die Waage bringt.
Das bayerische Traditionsunternehmen Deuter überzeugte mit seiner neuen Spectro-Serie die Jury des OutDoor Industry Awards 2009. Der leichtgewichtige Tagesrucksack setzt auf wenig Gewicht und viel Luftaustausch. Das neue Dual-Frame Tragesystem lässt die Luft zu drei Seiten abziehen. Trotz Leichtgewichtsbauweise ist es äußerst stabil und extrem flexibel. Der elastische Rahmen gibt dem Rückennetz seine feste Spannung und macht jede Bewegung des Trägers mit – ohne sich unter Belastung zu verbiegen.
Doch Deuter geht es nicht um Gewichtsreduktion um jeden Preis! Die Marke setzt vielmehr auf die perfekte Kombination aus Leichtigkeit, Stabilität, Robustheit und Tragekomfort und packt so für die wichtigen Details ein wenig drauf. Der doppelte Boden und die robusten Schnallen bringen ebenso ein paar zusätzliche Gramm, wie die kräftigen Hüftflossen, die nicht nur ideale Lastüberträger sind, sondern mit ihrer Perforation und dem großporigem 3D-Mesh Bezug auch die Belüftung unterstützen. 80 Gramm mehr bringt der Spectro durch das Front-Flap bzw. das Front-Opening auf die Waage – doch die zusätzliche Befestigungs- und Öffnungsmöglichkeiten bieten vor allem ein großes Mehr an Bedienkomfort!
Für die Herren gibt es den cleanen Rucksack als 32 l Modell, für die Damen in der spezifischen SL-Variante als 24 l und 28 l Version – die gerade einmal knapp über 1 kg auf die Waage bringt.
Sonntag, 19. Dezember 2010
Das schlaue Füchslein
"Ständig sehe ich diese Rucksäcke mit dem kleinen Fuchs-Logo und mir ist aufgefallen, dass die hübschesten Mädchen sie tragen", sagt Eike und seufzt. "Was mich umtreibt sind zwei Fragen: Was heißt 'Fjällräven Kanken'" und wo kommen diese Mädchen her?"
Anzeige
Eike ist Single, auf der Suche, und hat diesen Sommer einen Spleen entwickelt: Anhand der Tasche versucht er zu analysieren, ob eine Frau zu ihm passen könnte und es sich lohnen würde, sie anzusprechen. Die sogenannten It-Bags mit viel Gold schüchtern ihn ein, Jutebeutel-Trägerinnen sind ihm zu hipp und Rucksackträgerinnen waren bisher ein No-Go.
Umso mehr wundert es mich, dass er bei dem Fuchs-Modell eine Ausnahme macht. "Ich dachte, Du magst keine Menschen, die Outdoor-Kleidung in der Großstadt tragen", sage ich. "Wie bitte, Fjällräven ist eine Outdoor-Marke?", empört sich Eike. "Das kann ich gar nicht glauben! Ich finde, die Rucksäcke wirken eher wie schlichte Einkaufsbeutel mit Reißverschluss. Keine Brustgurte, keine Hüftgurte und außer dem Logo reflektiert auch nichts. Sie sehen eher nach Vintage als nach Outdoor aus."
Trägt man das jetzt so?
"Mag sein, aber "Fjällräven" ist eine schwedische Outdoor-Firma", belehre ich ihn. "Das erklärt auch, warum dir die Mädchen gefallen, die den 'Kanken' tragen. Du stehst auf Skandinavierinnen."
Besagten Rucksack hat der Schwede Akin Nordin, der Gründer der Marke "Fjällräven", vor mehr als 30 Jahren erfunden. Damals klagten immer mehr schwedische Schulkinder über Rückenschmerzen, weil sie ihre Bücher auf nur einer Schulter trugen. Der Legende nach nahm der Designer das Stockholmer Telefonbuch, zeichnete eine Stoffhülle drum herum, verpasste dem Ding einen durchlaufenen Reißverschluss und eine kleine Vordertasche. Fertig aus.
über die Jahre ist der simple Tagesrucksack zu einem Klassiker geworden, in Skandinavien gehört er zum Straßenbild wie bei uns der Schulranzen von Scout. Allerdings ist der "Kanken" immer seinem ursprünglichen Design treu geblieben und genau deshalb feiert er jetzt auch sein Comeback. Er ist auf unauffällige Weise sehr lässig, strahlt etwas Sportliches aus, ohne dabei unmodisch zu sein.
Ich habe den 'Kanken' beim Besuch der "Fashionweek" wiederentdeckt - und gleich ein Exemplar in Jeansblau gekauft. Er erinnert mich an die Dänemark-Urlaube meiner Kindheit. Nach zwei Wochen hatte das leichte Stoffmaterial einen dezenten Schmuddelton, sodass er tatsächlich schnell nach Vintage aussieht. Das soll keine Beschwerde sein, denn wie bei Jeans und Turnschuhen sitzen und sehen eingetragene Rucksäcke einfach besser aus.
Dass der "Kanken" dieser Tage so angesagt ist, liegt sicherlich auch an der allgemeinen Begeisterung für schwedische Mode (Filippa K, Acne Jeans), Musik (The Hives, Lykke Li, Mando Diao) und natürlich den Trägerinnen. Wo wir wieder bei Eike wären. Das nächste schwedische Mädchen mit Rucksack wird er ansprechen und fragen, was das Wort "Kanken" auf Deutsch heißt. Eine super Anmache, wie er findet. Für alle anderen: "Kanken" ist eine Ableitung von "kanka", was nichts anderes als "tragen" heißt.
Quelle: zeit.de
Anzeige
Eike ist Single, auf der Suche, und hat diesen Sommer einen Spleen entwickelt: Anhand der Tasche versucht er zu analysieren, ob eine Frau zu ihm passen könnte und es sich lohnen würde, sie anzusprechen. Die sogenannten It-Bags mit viel Gold schüchtern ihn ein, Jutebeutel-Trägerinnen sind ihm zu hipp und Rucksackträgerinnen waren bisher ein No-Go.
Umso mehr wundert es mich, dass er bei dem Fuchs-Modell eine Ausnahme macht. "Ich dachte, Du magst keine Menschen, die Outdoor-Kleidung in der Großstadt tragen", sage ich. "Wie bitte, Fjällräven ist eine Outdoor-Marke?", empört sich Eike. "Das kann ich gar nicht glauben! Ich finde, die Rucksäcke wirken eher wie schlichte Einkaufsbeutel mit Reißverschluss. Keine Brustgurte, keine Hüftgurte und außer dem Logo reflektiert auch nichts. Sie sehen eher nach Vintage als nach Outdoor aus."
Trägt man das jetzt so?
"Mag sein, aber "Fjällräven" ist eine schwedische Outdoor-Firma", belehre ich ihn. "Das erklärt auch, warum dir die Mädchen gefallen, die den 'Kanken' tragen. Du stehst auf Skandinavierinnen."
Besagten Rucksack hat der Schwede Akin Nordin, der Gründer der Marke "Fjällräven", vor mehr als 30 Jahren erfunden. Damals klagten immer mehr schwedische Schulkinder über Rückenschmerzen, weil sie ihre Bücher auf nur einer Schulter trugen. Der Legende nach nahm der Designer das Stockholmer Telefonbuch, zeichnete eine Stoffhülle drum herum, verpasste dem Ding einen durchlaufenen Reißverschluss und eine kleine Vordertasche. Fertig aus.
über die Jahre ist der simple Tagesrucksack zu einem Klassiker geworden, in Skandinavien gehört er zum Straßenbild wie bei uns der Schulranzen von Scout. Allerdings ist der "Kanken" immer seinem ursprünglichen Design treu geblieben und genau deshalb feiert er jetzt auch sein Comeback. Er ist auf unauffällige Weise sehr lässig, strahlt etwas Sportliches aus, ohne dabei unmodisch zu sein.
Ich habe den 'Kanken' beim Besuch der "Fashionweek" wiederentdeckt - und gleich ein Exemplar in Jeansblau gekauft. Er erinnert mich an die Dänemark-Urlaube meiner Kindheit. Nach zwei Wochen hatte das leichte Stoffmaterial einen dezenten Schmuddelton, sodass er tatsächlich schnell nach Vintage aussieht. Das soll keine Beschwerde sein, denn wie bei Jeans und Turnschuhen sitzen und sehen eingetragene Rucksäcke einfach besser aus.
Dass der "Kanken" dieser Tage so angesagt ist, liegt sicherlich auch an der allgemeinen Begeisterung für schwedische Mode (Filippa K, Acne Jeans), Musik (The Hives, Lykke Li, Mando Diao) und natürlich den Trägerinnen. Wo wir wieder bei Eike wären. Das nächste schwedische Mädchen mit Rucksack wird er ansprechen und fragen, was das Wort "Kanken" auf Deutsch heißt. Eine super Anmache, wie er findet. Für alle anderen: "Kanken" ist eine Ableitung von "kanka", was nichts anderes als "tragen" heißt.
Quelle: zeit.de
Outdoor-Marke setzt zum großen Sprung an
Der Outdoor-Ausrüster Schöffel hat sich ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt. Innerhalb von zwei Jahren will das Unternehmen um gut ein Fünftel auf 100 Millionen Euro Umsatz zulegen. Mit eigenen Läden und einer Kinderkollektion will Eigentümer Peter Schöffel das schaffen..
Von schwäbischer Zurückhaltung keine Spur: Der Outdoor-Ausrüster Schöffel hat sich ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt. 2012 werde das Unternehmen die Grenze von 100 Mio. Euro Umsatz überspringen, sagte Eigentümer Peter Schöffel dem Handelsblatt. Innerhalb von zwei Jahren müsste die Marke damit um gut ein Fünftel zulegen, um das Ziel zu erreichen.
Kein Problem, meint Unternehmer Schöffel: “In der Krise stagnierte das Geschäft. Doch wir haben die Flaute genutzt, uns neu zu sortieren. Jetzt sind wir gut gerüstet und können angreifen.” Das Familienunternehmen aus der Nähe von Augsburg ist nach Jack Wolfskin die Nummer zwei unter den deutschen Herstellern Outdoorbekleidung. Zudem liefern die Schwaben Skibekleidung.
Wolfskin ist unter der Ägide von Finanzinvestoren in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und kam 2009 auf 251 Mio. Euro Umsatz. Mit Erlösen von derzeit gut 80 Mio. Euro hinkt Schöffel zwar hinterher. Doch die Ziele der beiden Firmen sind ganz unterschiedlich. Die Private-Equity-Häuser, denen Jack Wolfskin gehört, suchen derzeit einen Käufer, um Kasse zu machen. Dazu müssen sie eine Wachstumsstory vorweisen. Unternehmer Schöffel will den Betrieb, dessen Wurzeln mehr als 200 Jahre zurück reichen, eines Tages an seine Kinder weiterreichen, es wäre die achte Generation. Entsprechend vorsichtiger geht er vor.
Bis zu 50 neue Läden sind geplant
Dennoch investiert der Unternehmer. Sechs Schöffel-Läden gibt es heute, in den nächsten Jahren sollen es bis zu 50 werden. “Da geben wir richtig Gas”, betont Schöffel. Außerdem bereitet der Firmenchef den Einstieg in die Kinderbekleidung vor. Dort war das Unternehmen bislang nicht vertreten, sieht aber viel Potenzial.
Auch im Ausland geht Schöffel in die Offensive. In Österreich stattet die Firma seit kurzem die Ski-Nationalmannschaft aus, deren Renommee in dem Alpenland vergleichbar ist mit dem des Fußball-Nationalteams in Deutschland. Durch den Sponsoring-Vertrag seien die Verkäufe in Österreich kräftig angezogen. In Innsbruck hat Schöffel inzwischen eine eigene Vertriebsgesellschaft gegründet, auch in anderen Ländern nimmt der Unternehmer das Geschäft selbst in die Hand. Bislang haben Distributoren die Marke außerhalb Deutschlands vertreten.
Schöffel steht mit seiner Expansion in der Outdoor-Branche nicht alleine da. Einerseits drängen Konzerne wie Adidas und Puma in die Nische. Andererseits bauen Spezialisten wie Mammut, Salewa oder Vaude das Geschäft aus. So hat der Bergsportexperte Mammut gerade einen großen Laden in der Münchener Innenstadt eröffnet, vor zwei Wochen war Einweihung des Stores in Nürnberg – die nächsten sind geplant.
Es hat seinen Grund, dass die Outdoor-Anbieter in die Offensive gehen. Das Geschäft läuft seit Jahren glänzend, Händlergruppen wie Intersport oder Sport 2000 verzeichnen zweistellige Wachstumsraten. Wie wichtig Outdoor für die Ladenbesitzer ist, zeigt ein Blick auf die Rangliste der bedeutendsten Lieferanten von Marktführer Intersport. Dort steht Jack Wolfskin auf Platz drei, gleich nach Adidas und Nike, Schöffel folgt auf Rang sieben.
Als Hubert Schöffel, der Vater des heutigen Firmenlenkers, in den 60er- Jahren eine angeschlagene Lederhosenfabrik in Schwabmünchen kaufte, da konnte er nicht ahnen, dass sein Unternehmen eines Tages von Funktionsbekleidung leben würde. Doch der Unternehmer war einer der ersten, die Ende der 70er-Jahre das Potenzial von Gore-Tex erkannten.
Mit dem damals neu entwickelten, atmungsaktiven Stoff konnte Schöffel Anoraks anbieten, die sich schnell zum Verkaufsschlager entwickelten. Mit der Allwetterausrüstung hatte Hubert Schöffel den richtigen Riecher, seit 30 Jahren wächst das Outdoor-Geschäft. Auch für die anstehende Skisaison sieht es nicht schlecht aus. “Durch die Kälte im Oktober ist das Geschäft gut angelaufen”, sagt Christoph Bronder, Chef des Skiherstellers Völkl. Ein ordentlicher Start in den Winter ist wichtig, denn eins ist klar: “Ende Januar ist alles gegessen”, sagt Schöffel. Skiausrüstung, die bis dahin nicht verkauft ist, die lässt sich nur noch mit saftigen Rabatten losschlagen.
Von schwäbischer Zurückhaltung keine Spur: Der Outdoor-Ausrüster Schöffel hat sich ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt. 2012 werde das Unternehmen die Grenze von 100 Mio. Euro Umsatz überspringen, sagte Eigentümer Peter Schöffel dem Handelsblatt. Innerhalb von zwei Jahren müsste die Marke damit um gut ein Fünftel zulegen, um das Ziel zu erreichen.
Kein Problem, meint Unternehmer Schöffel: “In der Krise stagnierte das Geschäft. Doch wir haben die Flaute genutzt, uns neu zu sortieren. Jetzt sind wir gut gerüstet und können angreifen.” Das Familienunternehmen aus der Nähe von Augsburg ist nach Jack Wolfskin die Nummer zwei unter den deutschen Herstellern Outdoorbekleidung. Zudem liefern die Schwaben Skibekleidung.
Wolfskin ist unter der Ägide von Finanzinvestoren in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und kam 2009 auf 251 Mio. Euro Umsatz. Mit Erlösen von derzeit gut 80 Mio. Euro hinkt Schöffel zwar hinterher. Doch die Ziele der beiden Firmen sind ganz unterschiedlich. Die Private-Equity-Häuser, denen Jack Wolfskin gehört, suchen derzeit einen Käufer, um Kasse zu machen. Dazu müssen sie eine Wachstumsstory vorweisen. Unternehmer Schöffel will den Betrieb, dessen Wurzeln mehr als 200 Jahre zurück reichen, eines Tages an seine Kinder weiterreichen, es wäre die achte Generation. Entsprechend vorsichtiger geht er vor.
Bis zu 50 neue Läden sind geplant
Dennoch investiert der Unternehmer. Sechs Schöffel-Läden gibt es heute, in den nächsten Jahren sollen es bis zu 50 werden. “Da geben wir richtig Gas”, betont Schöffel. Außerdem bereitet der Firmenchef den Einstieg in die Kinderbekleidung vor. Dort war das Unternehmen bislang nicht vertreten, sieht aber viel Potenzial.
Auch im Ausland geht Schöffel in die Offensive. In Österreich stattet die Firma seit kurzem die Ski-Nationalmannschaft aus, deren Renommee in dem Alpenland vergleichbar ist mit dem des Fußball-Nationalteams in Deutschland. Durch den Sponsoring-Vertrag seien die Verkäufe in Österreich kräftig angezogen. In Innsbruck hat Schöffel inzwischen eine eigene Vertriebsgesellschaft gegründet, auch in anderen Ländern nimmt der Unternehmer das Geschäft selbst in die Hand. Bislang haben Distributoren die Marke außerhalb Deutschlands vertreten.
Schöffel steht mit seiner Expansion in der Outdoor-Branche nicht alleine da. Einerseits drängen Konzerne wie Adidas und Puma in die Nische. Andererseits bauen Spezialisten wie Mammut, Salewa oder Vaude das Geschäft aus. So hat der Bergsportexperte Mammut gerade einen großen Laden in der Münchener Innenstadt eröffnet, vor zwei Wochen war Einweihung des Stores in Nürnberg – die nächsten sind geplant.
Es hat seinen Grund, dass die Outdoor-Anbieter in die Offensive gehen. Das Geschäft läuft seit Jahren glänzend, Händlergruppen wie Intersport oder Sport 2000 verzeichnen zweistellige Wachstumsraten. Wie wichtig Outdoor für die Ladenbesitzer ist, zeigt ein Blick auf die Rangliste der bedeutendsten Lieferanten von Marktführer Intersport. Dort steht Jack Wolfskin auf Platz drei, gleich nach Adidas und Nike, Schöffel folgt auf Rang sieben.
Als Hubert Schöffel, der Vater des heutigen Firmenlenkers, in den 60er- Jahren eine angeschlagene Lederhosenfabrik in Schwabmünchen kaufte, da konnte er nicht ahnen, dass sein Unternehmen eines Tages von Funktionsbekleidung leben würde. Doch der Unternehmer war einer der ersten, die Ende der 70er-Jahre das Potenzial von Gore-Tex erkannten.
Mit dem damals neu entwickelten, atmungsaktiven Stoff konnte Schöffel Anoraks anbieten, die sich schnell zum Verkaufsschlager entwickelten. Mit der Allwetterausrüstung hatte Hubert Schöffel den richtigen Riecher, seit 30 Jahren wächst das Outdoor-Geschäft. Auch für die anstehende Skisaison sieht es nicht schlecht aus. “Durch die Kälte im Oktober ist das Geschäft gut angelaufen”, sagt Christoph Bronder, Chef des Skiherstellers Völkl. Ein ordentlicher Start in den Winter ist wichtig, denn eins ist klar: “Ende Januar ist alles gegessen”, sagt Schöffel. Skiausrüstung, die bis dahin nicht verkauft ist, die lässt sich nur noch mit saftigen Rabatten losschlagen.
Abonnieren
Posts (Atom)